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BHTV – Bosnien und Herzegowina – TV – Sender „Spirituelle Brücken“ – 18. März 2012



 

 
 
Ein Beitrag von Teodora Vranješ
Kammeramann:  Saša Jakovljević

Die Welt des Internet kann für die kirchliche Mission nützliches Werkzeug sein. Der Abt des Klosters Lepavina, Pater Gabriel stellt das seit mehr als einem Jahrzehnt unter Beweis.

Das Kloster gründete ein Athonit  aus dem serbischen Kloster Chilandari  1550. Ende des 17. Jahrhunderts verweilte hier einige Zeit der serbische Patriarch Arsenios III. Čarnojević. Seit Jahrhunderten wurde die Klosterbruderschaft verfolgt. Während eines deutschen Bombenangriffs 1943 wurde das Kloster zerstört. Somit erlischt das Leben im Kloster.

Seit der Ankunft des Metropoliten Johannes (Pavlović) 1977 wurden die Beziehungen zwischen den Klöstern Chilandari und Lepavina wieder ins Leben gerufen. Seit 1984 ist Pater Gabriel im Kloster Lepavina. Dieses Kloster ist der Aufbewahrungsort der wundertätigen Ikone der Gottesmutter von Lepavina. Die Ikone datiert aus dem 16. Jahrhundert. Die Ikone der Gottesmutter ist das Symbol des Klosters; aber auch sein Abt, Pater Gabriel Vučković.

Radomir Vučić, Projektmitarbeiter „Kloster Lepavina – Mission“:

„Kloster Lepavina liegt an der geographischen Peripherie, aber es hat sich in gewisser Weise zu einem geistigen Zentrum entwickelt.  Das Kloster hat den Status einer Pilgerstätte. Das ist in erster Linie dem Kult um die wundertätige Ikone der Mutter Gottes zu verdanken und zum anderen dem geistigen Wirken von Pater Gabriel und der Missionstätigkeit,  die von ihm geleitet wird.  Lepavina positioniert  sich in einer kulturhistorischen Grenzregion.  Es handelt  sich um einem Kreuzpunkt.  Hier fand  eine Begegnung,  Interaktion und zugleich ein Aufeinanderstoßen  der westlichen judeochristliche Traditionen einerseits  und  der christlichen Orthodoxie des Ostens andererseits  statt.  Dieser doppelten geistigen Verbindung wurde eine weitere  hinzugefügt indem Pater Gabriel als ein Athonit ins Kloster Lepavina übersiedelte.  Die spirituelle Dimension des Heiligen Berg Athos brachte  eine einzigartige Synthese in der modernen Zeit. Gegenwärtig ist die Arbeit von Pater Gabriel und das, was er bewirkt hat, in skizzenhafter Form dargestellt, aber ich denke, dass aus diesem Samen sich neue wichtige Impulse entwickeln werden.“

Außergewöhnlich gut besuchter Vortrag über Kloster Lepavina und die Internetmission von Pater Gabriel zeugt davon, dass der Abt des Klosters Lepavina den richtigen Weg gefunden hat, um die Herzen der Gläubigen Menschen zu bewegen, und vor allem die Herzen der jungen Menschen indem er die Vorteile der Internetkommunikation für die christlich-orthodoxe Mission nutzte. Neue Webseite des Klosters Lepavina wird in diesem Jahr die erste Dekade hinter sich haben. Als ein Instrument seiner Missionstätigkeit verwendet Pater Gabriel  den Radiosender  Mariä Verkündung. Facebook und Skype nutzt Pater Gabriel, um mit den geistigen Kindern in Kontakt zu treten. Die neuen Medien ermöglichten ihm die Kommunikation mit 15000 interaktiven Teilnehmern.

Nenad Badovinac, Projektmitarbeiter „Kloster Lepavina – Mission“:
„Die  Besucherzahl von 3000 Menschen, die täglich die Webseite des Klosters anklicken ist wirklich enorm.  Monatlich werden mehr als 2 Millionen Seiten geladen. Mit dieser Besucherzahl läßt sich keine Webseite geistiger Natur und mit kirchlichen Themen messen. Diese 2 Millionen Seiten werden durch 6000 Texte auf der Webseite definiert. Das ist ziemlich viel, und man könnte behaupten, dass sich auf der Webseite die ganze christliche Orthodoxie in Miniaturausgabe befindet.  Die Interessenten können hier alle geistigen Themen finden.“

Auf der Suche nach Rat, Trost; einer Antwort auf spirituelle Themen und Dilemmata, die den modernen Menschen bedrücken, wenden sich viele Menschen an Pater Gabriel. Geografische und sonstige Barrieren sind kein Hindernis für die moderne geistige Kommunikation inbesondere wenn sie zum Gemeinwohl praktiziert wird.

Nenad Badovinac, Projektmitarbeiter „Kloster Lepavina – Mission“:
„Pater Gabriel erkannte die Vorteile der Internetkommunikation sehr früh. Es handelt sich hierbei um zwei-Wege-Kommunikation.  Jeder Nutzer kann in einer interaktiven Art und Weise mit Pater Gabriel kommunizieren. So entstanden auch Bücher under dem Titel „Die geistigen Gespräche“. Junge Menschen wandten sich an Pater Gabriel, um mit ihm die geistigen Probleme zu klären. So konnte auch Pater Gabriel mit diesen jungen Menschen in Kommunikation treten. Wenn es kein Internet gäbe, wenn es diese Technologie nicht gäbe, wären den jungen Menschen solche wertvollen gesitigen Gespräche nicht verfügbar.“
Pater Gabriel ist einer der ältesten und wichtigsten Athoniten. Seine Tätigkeit umfasst auch die Schatzkammer der athonalen Erkenntnis.

Radomir Vučić, Projektmitarbeiter „Kloster Lepavina – Mission“:
„Pater Gabriel ist der Redakteur eines Blogs über den Heiligen Berg Athos. Das ist eine Ansammlung von Texten über das Lebens auf dem Heiligen Berg. Warum ist das wichtig? Als einer der ältesten Athoniten besitzt Pater Gabriel Erkenntnisse über das geistige Leben der Mönchsrepublik, die der breiten Öffentlichkeit bisher unbekannt waren. Diese Einsichten befinden sich in einer Grenzregion des kirchlichen Bewußtseins. Deshalb ist dieser Blog, möglicherweise einzigartig in der Welt. Außerdem ist da noch etwas wichtiges. Es handelt sich um einen essentiellen Wert für das serbische kulturelle Erbe; das ist das Erbe von Athos, das in Vermittlung von Pater Gabriel, mit den modernsten Technologien verbunden wird.  Zwei auf den ersten Blick divergente Aspekte verbinden sich. Etwas Uraltes  erfährt in kohärenter Weise eine Beziehung mit den modernen Trends. Es ist eine neue Synthese. Das ist einzigartig,  zugleich modellhaft und hat eine Form. Das ist somit ein Vorbild für die ganze Kirche und die Gemeinschaft im Allgemeinen. Das ist in Kollusion mit den Welttrends, den Gedanken und geistigen Dilemmata anderer Glaubensrichtungen und Traditionsgemeinschaften. Es handelt sich um die Frage wie kann das Moderne und das Ursprüngliche in ein einklingendes Kontinuum gebracht werden. „

Ein Drittel der Weltbevölkerung benutzt das Internet. Die Zahl der Nutzer wächst täglich. 45% der Nutzer sind unter 25. In Serbien haben gegenwärtig mehr als 40% der Bevölkerung einen Internetanschluss.  Diese Aussagen beweisen die Vision von Pater Gabriel. Er gehört zu den Ersten, die im Netz die Möglichkeit erkannt haben, das Wort Gottes zu verkünden. Täglich erhöht sich die Zahl der Menschen, die sich an ihn wenden.  Das verdeutlicht,  dass er den richtigen Weg gewählt hat, um anderen Menschen den richtigen Weg zu zeigen.

Übersetzung:    Radomir Vučić
 

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ARCHIMANDRITE GAVRILO

Liebe Besucher unserer Webseite des Klosters Lepavina! Aufgrund der hohen Besucheranzahl unserer Webseite, fühle ich mich geehrt die Verantwortung zu übernehmen, Ihnen unterschiedliche Ereignisse aus der serbisch orthodoxen Kirche und des Klosters Lepavina auf Deutsch zu beschreiben. Wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass wir auch einige deutsche Texte über verschiedene Themen, die bei anderen orthodoxen Websites zu finden sind, demnächst auf unserer Website präsentieren werden. Ich hoffe sehr und glaube daran, dass der Herr mir dabei helfen wird.

Mit dem Segen des Herrn, aus dem Kloster Lepavina, Archimandrit Gavrilo

Krst
Njegovo Visokopreosvestenstvo Mitropolit G. Porfirije

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